Das Wendland

Ein etwas abgewandeltes Kreiswappen des Landkreises Lüchow-Dannenberg steht hier für die energiepolitischen Probleme der Bundesrepublik Deutschland. Vielen Lesern in weiterer Ferne ist das Wendland kein Begriff. Hören sie jedoch etwas über Gorleben, so horchen viele auf. Schließlich hat schon jeder etwas von den Castortranporten und den Tagen X im Radio oder Fernsehen gehört oder gesehen. Somit hat jeder Leser zumindest schon indirekt Kontakt mit dem Wendland gehabt.

Mit den politischen Auseinandersetzungen der Castortransporte und der damit verbundenen Atompolitik setzt sich federführend die Bürgerinitiative Umweltschutz auseinander. Ihre Arbeit wird hier von vielen Bürgern unterstützt. Auch andere Gruppierungen, wie die Bäuerliche Notgemeinschaft oder X-tausendmal quer beschäftigen sich mit dem Widerstand gegen die Atompolitik.

Das Wendland besteht jedoch nicht aus Gorleben allein. Es ist noch an vielen Orten ein Stück unberührte Natur, die von Wald- und Hügellandschaften bis hin zu den Elbniederungen wundervolle Feuchtbiotope zu bieten hat. Bis zur Wende 1989 war diese Region durch die Grenznähe zur ehemaligen DDR abgelegen und von Norden, Osten und Süden her abgeschnitten. So konnte die Natur hier vor wirtschaftlicher Entwicklung Vorrang haben. Damals wie heute nutzten viele diese Region als Erholungs- und Ausflugsdomizil. Für Hamburger Bürger ist diese Region ein nahegelegenes Ausflugsziel, was sich besonders an schönen Wochenenden bemerkbar macht. Wer weitere Informationen für einen Aufenthalt in Dannenberg braucht, der kann sich die Homepage der Stadt Dannenberg ansehen. Dort sind u.a. Unterkunftsmöglichkeiten aufgeführt.

Stand: 19. Juli 2001